Dies ist dein individueller Vers für heute. Sei gesegnet.

Nehemia 9, 17

Sie weigerten sich zu gehorchen und dachten nicht mehr an die Wunder, die du an ihnen getan hattest. Hartnäckig setzten sie sich in den Kopf, als Sklaven nach Ägypten zurückzukehren. Doch du bist ein Gott, der verzeiht, du bist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Huld; darum hast du sie nicht verlassen.

Gerechter Lohn

Das Gleichnis was Jesus hier erzählt, hat mehrere Aspekte

1. Punkt

Jesus erzählt dieses Gleichnis weil er es mit dem Himmelreich vergleicht. In Vers 15 und 16 verstehen wir was er damit meint. Der Grundbesitzer ist vergleichbar mit Gott unserem Vater. Er kann jedem schenken was er möchte. Denn es ist seine Gnade. Der eine Mensch führt ein ausschweifendes Leben und kommt erst spät zum Glauben. Der andere ist schon seit seiner Kindheit mit Gott unterwegs. Gott vergibt beiden alle Schuld. Er liebt beide Menschen gleich viel. Für Gott ist es auch egal zu welchem Zeitpunkt sich jemand ihm zuwendet. Die Gnade der Vergebung und Annahme ist ein Geschenk Gottes.
Und auch wenn es für uns schwer zu verstehen ist, wir können uns die Ewigkeit bei Gott nicht verdienen. Es gibt keine Gerechtigkeit durch unsere Taten. Wir alle werden sündigen. Wir alle können das Gesetz nicht vollumfänglich einhalten. Jesus stirbt am Kreuz für einen jeden von uns.

2. Punkt

Aber dieses Gleichnis hat noch einen weiteren Aspekt. Es ist auch heute noch aktuell. Wie ist das wenn wir mit unserem Arbeitgeber/Vorgesetzen über unseren Lohn verhandeln? Wir vergleichen uns oft mit den Kollegen und möchten gerecht behandelt werden. Aber ist dies richtig?
Ist es nicht Sache des Arbeitgebers wie er sein Geld verteilt? Er kann doch mit seinem Geld umgehen wie er dies möchte.
Wenn wir mit unserem Arbeitgeber/Vorgesetzen über unseren Lohn verhandeln, sollten wir jeglichen Neid vermeiden. Wir verhandeln über unsere Leistung und über unsere Position, nicht über die des Kollegen oder Kollegin.